tränen auf den wangen

ich erwache am morgen
mit dem sonnenschein
ich fühl' mich fantastisch
laß' die sonne rein
ein kleiner gedanke
an das leid
und das verlangen
und ich fühl' mich wie p.
ich hab' tränen auf den wangen
vergangen
die tage des lachens
dies sind die tage des drachens
des bösen erwachens
machen
es manchen menschen bewußt
oder ist es ein muß
zum verdruß
ganz egal
ich mach' schluß
mit der lust
am leben
die bewußt
nur gegeben
um uns abzulenken
davon nach höherem zu streben
gerade eben
stirbt ein herz in einer welt voller haß
p. könnt ihr lecken
schwester s. nicht mal das

ich hab’
tränen
tränen auf den wangen
ich hab'
tränen
tränen auf den wangen
ich hab'
tränen
tränen auf den wangen
und ich lache gegen sorgen
über szenen,
die schon längst vergangen
längst vergangen

ich hasse dich nächster
weil du dich nicht so verhältst
wie mein nächster
mich nicht so liebst
wie dich selbst
du fällst
mir in den rücken
stiehlst in kleinen stücken
alle brücken
zu anderen nächsten
hinterlassene lücken
erdrücken
mich langsam
und zerstören den raum
für die basis vertrauen
auf die wir bauen
wollten, sollten
doch nicht taten und nicht tun
ich laß' es ruhen
doch sag mir was nun
ein taifun
meiner gefühle
die gedanken in denen ich wühle
setzen mich zwischen alle stühle
wie in einer mühle
werde ich zermalmt
also laber nicht und frage nicht
nach liebe
denn statt der liebe habe ich

tränen
tränen auf den wangen
ich hab'
tränen
tränen auf den wangen
ich hab'
tränen
tränen auf den wangen
und ich lache gegen sorgen
über szenen,
die schon längst vergangen
längst vergangen


es ist wie es ist
doch soll es so sein ?
ein herz aus stein
zum schein
im keim
allein
mit der pein
mein
oder dein
herz wird gebrochen
und schmerzt für wochen
gestochen
scharf ist das bild
auf das ich schau'
von der frau
die ich gern wär'
auf die ich bau'
das blau
im grau
ist ein licht
das mein ich mir sendet
das meine gegner blendet
und alle karten wendet
das leid beendet
wer hätte gedacht
daß eine macht
voller pracht
heller als die sonne lacht
tag und nacht
über mich wacht
nicht erlischt
und mir die tränen von den wangen wischt

ich hab’
tränen
tränen auf den wangen
ich hab'
tränen
tränen auf den wangen
ich hab'
tränen
tränen auf den wangen
und ich lache gegen sorgen
über szenen,
die schon längst vergangen
längst vergangen

*schwester s

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ich bin raus

manchmal
stell ich mir vor
wie es wär’
wenn es nicht so wär’
wie es ist
nicht so schwer
sondern eher
sehr behaglich
ich frag mich
würdest du mich verstehen
würdest du mit mir gehen
mit mir andere welten sehen
mich nehmen
wie ich bin
und vergessen wie ich war
ohne schatten im sinn
und einer seele sonnenklar
rar ist solch ein mensch
und rar ist solches glück
und wenn ich's einmal finde
komme ich nicht zurück

ich bin raus

manchmal
wenn ich vor wut und hass
fast überschäume
stelle ich mir vor
wie es ist für die bäume
ich träume
vom wachsen ohne diese enge
die zwänge dieser welt
das netz in dem ich hänge
die länge
des lebens
des strebens
ohne sinn
der narr der du bist
und die närrin die ich bin
in vielen momenten
macht der wahnsinn mich verrückt
und wenn ich hier raus komm
komm ich nicht zurück

ich bin raus

einmal
wenn mein ich versteht
daß der ganze planet
sich gegen mich verschworen hat
und sich gegen mich dreht
näht mir ein englein vor`m sterben ein kleid
mit ihm kann ich wandern
über scherben ohne leid
weit ist der weg
doch ich weiß ich werd ihn gehen
jeder wird es sehen
und mich nicht verstehen
lehnen
kann ich mich an keinen
denn ich weiß ihr lauft gebückt
ich lauf aufrecht raus
und komm nicht zurück

ich bin raus

*schwester s